Checkliste: Die Übergabe der alten Wohnung

Wie Sie die Wohnung zu übergeben haben, welche „Schäden“ als solche gelten und beseitigt werden müssen, und welche nicht – hier ein Überblick.

Checkliste Wohnungsübergabe

  • Schönheitsreparaturen wie Bohrlöcher zuspachteln oder Ausmalen nur, wenn es im Mietvertrag verlangt wird.
  • Schäden, die durch unsachgemäße Behandlung verursacht wurden (z. B. Brandlöcher, Flecken im Teppichboden, große Löcher in der Wand) müssen beseitigt werden
  • Gewöhnliche Abnutzungen wie Graufärbung der Wände oder Rutschspuren am Parkett, fleckige Armaturen etc. müssen nicht beseitigt werden.
  • Brandlöcher oder Rotweinflecken im Teppichboden, müssen natürlich beseitigt werden.
  • Ausweißeln nur, wenn es im Mietvertrag verlangt wird, oder wenn Sie die Wände in keiner„dem Ortsgebrauch und der Verkehrsüblichkeit“ entsprechenden Farbe (z.b. Schwarz) gestrichen haben.
  • Bohrlöcher an den Fliesen im Bad müssen nicht gekittet werden, sie

Erstellen Sie ein Übergabeprotokoll!

Es ist ratsam, mit dem Vermieter einen Termin für die Wohnungsübergabe zu vereinbaren, bei dem gemeinsam ein Übergabeprotokoll erstellt wird. Das gleiche sollten Sie übrigens auch bei der neuen Wohnung machen! Dies ist im Interesse beider Parteien und beugt späteren Streitfragen vor. Das Protokoll dokumentiert den Zustand der Wohnung sowie bestehende Schäden. Sollten Sie vorhandene Beschädigungen nicht repariert haben, so hat der Vermieter das Recht, Ihnen den momentanen „Zeitwert“ (nicht den Neupreis) zum Beispiel des Teppichbodens zu verrechnen bzw. von der Kaution abzuziehen.